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3. Tipps für einen guten Pitch

Die Geschäftsidee steht, ein erster Businessplan ist geschrieben. Jetzt geht es darum, entweder die Idee auf ihren Wert zu testen, also zu schauen, ob auch andere an die Idee glauben oder es geht gleich darum, Investoren zu gewinnen.

Dazu begeben sich viele Gründer auf sogenannte Pitches, wo sie ihre Idee vor einer Jury oder Investoren pitchen und damit auch viel Aufmerksamkeit für ihre Idee schaffen. Das ist auch das, was wir von den Teams mit den besten Businessplänen bei unseren regionalen Businessplanpräsentationen erwarten.

Ziel eines Pitches ist es, die Jury (wer auch immer in ihr sitzt) von der Notwendigkeit und den Vorteilen der eigenen Idee zu überzeugen. Dies gelingt, indem ihr die nötigen Informationen in kürzester Zeit prägnant und unterhaltsam weiter gebt.

Wie ihr überzeugend und gewinnend auftretet, wird im Folgenden aufgezeigt.

Vorbereitung

1.

Ein optimaler Pitch beruht auf sorgfältiger Planung, gewissenhafter Vorbereitung und souveräner Durchführung.

2.

Legt Wert auf einen spannenden Einstieg, der die Aufmerksamkeit der Zuhörer gewinnt. Ihr könnt z.B. mit einer rhetorischen Frage an das Publikum beginnen, ein kontroverses Statement abgeben oder beeindruckende Fakten präsentieren, mit Humor das Publikum zum Schmunzeln bringen, etc.

3.

Ihr habt nicht ewig Zeit. Sondern genau 4 Minuten. Diese knappen Minuten müsst Ihr dazu nutzen, die Jury von Eurer Idee zu überzeugen. Konzentriert Euch auf die wesentlichen Punkte!

4.

Überlegt Euch eine logisch aufgebaute Gliederung. Gerne kann diese zu Beginn eingeblendet werden. Das gibt dem Zuhörer Orientierung und regt zum Mitdenken an.

5.

Versucht die Folien so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Idealerweise habt Ihr nicht mehr als vier Worte pro Zeile und nicht mehr als sechs Zeilen pro Folie. Vermeidet es, mehr als zwei verschiedene Schrifttypen zu verwenden.

6.

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Diese Binsenweisheit solltet Ihr Euch zu Herzen nehmen. Zu viel Text auf der Folie, lenkt negativ von Eurem Vortrag ab.

7.

Klärt, wer welche Folien präsentieren wird und einigt euch, ob Fragen gemeinschaftlich beantwortet werden oder jeweilige Experten festgelegt werden sollen. Vermeidet hierbei zu viele Wechsel zwischen den Rednern – das könnte Unruhe schaffen.

Der Pitch

8.

Begrüßt das Publikum freundlich und stellt euch vor. Hierfür könnt Ihr auch eine Person in Eurer Gruppe auswählen.

9.

Von Beginn an gilt: Haltet Blickkontakt zu Eurem Publikum, sodass dieses sich auch wirklich angesprochen fühlt.

10.

Sprecht laut und deutlich, nicht zu schnell: Kurze Pausen lockern den Vortrag auf und geben Zeit, über das Gesprochene nachzudenken.

11.

Achtet auf die Körpersprache: Steht ruhig und sicher, lasst die Hände aus den Hosentaschen und verschränkt nicht die Arme.

12.

Vermeidet das Ablesen von Folien. Besser: Erst sprechen und dann den Text einblenden.

13.

Greift am Ende der Präsentation nochmals den Einstieg auf und bildet so einen Rahmen für die gesamte Präsentation.

Präsentationstechniken

  • Sprache: klare Aussprache, verständliche Sätze
  • Blickkontakt, um den Kontakt zum Publikum herzustellen
  • Mimik und Körperhaltung sollten zum Inhalt passen
  • Gestik sollte natürlich unterstreichen, übertriebene Gestik kann leicht lächerlich wirken

 

 

  • Auf Schriftgröße und die Visualisierung der Aussagen durch Grafiken und Fotografien achten.

 

 

  • Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Grafiken u.ä. dienen der Veranschaulichung von Informationen.

 

 

  • Stichworte notieren. Vorteil: leicht zu sortieren und unauffällig zu handhaben.

 

 

Der Elevator (Aufzug) ist ein Mittel nach oben zu kommen. Der Elevator Pitch kann Gründern helfen, nach oben zu kommen. Der Begriff Elevator Pitch basiert auf der Idee, eine Geschäftsidee während der Dauer einer Aufzugsfahrt so zu präsentieren, dass die Neugier eines möglichen Geldgebers geweckt wird. Nach dieser Zeit (ca. 30 Sekunden), soll Ihr Gesprächspartner Interesse für Sie und Ihre Geschäftsidee haben.
Ziel ist nicht, in dieser Zeit alle Einzelheiten darzustellen, sondern den Gesprächspartner von einer Idee oder einem Projekt so zu begeistern, dass ein Folgetermin für ein detailliertes Gespräch vereinbart werden kann.