Volkswagen AG zeichnet Social Start-up "Ninoxity" aus

Wie lässt sich digitale Berichterstattung besser einordnen? Mit dieser Frage haben sich Leonard Luca Bock und Lilli Maria Koniordos vom Gymnasium Michelstadt beschäftigt — und daraus die Geschäftsidee „Ninoxity“ entwickelt.

Wie lässt sich digitale Berichterstattung besser einordnen? Mit dieser Frage haben sich Leonard Luca Bock und Lilli Maria Koniordos vom Gymnasium Michelstadt beschäftigt — und daraus die Geschäftsidee „Ninoxity“ entwickelt. Dafür wurden sie beim Bundesfinale von JUGEND GRÜNDET in Stuttgart mit dem Volkswagen Sonderpreis „Social Start-up“ ausgezeichnet.

Ihr Konzept setzt auf eine KI-gestützte Browsererweiterung, die Onlineartikel auf Argumentationsstruktur und sprachliche Muster analysiert, Autorinnen und Autoren sowie Medien quellenbasiert einordnet und ergänzend auf weitere Berichte zum jeweiligen Thema verweist. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzern mehr Transparenz und Orientierung im digitalen Nachrichtenraum zu ermöglichen.

Die Idee greift damit eine Herausforderung auf, die für viele Menschen im Alltag an Bedeutung gewinnt: die Bewertung von Informationen in einer zunehmend komplexen Medienwelt. Ninoxity verbindet technologische Innovation mit gesellschaftlicher Relevanz und zeigt, wie junge Menschen aktuelle Probleme unternehmerisch angehen.

Mit dem Sonderpreis „Social Start-up“ würdigt die Volkswagen AG Geschäftsideen, die wirtschaftliches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Ninoxity steht dafür beispielhaft: Mit der Idee will das Team nicht nur digitale Prozesse vereinfachen, sondern einen konkreten Beitrag zu Medienkompetenz, Transparenz und informierter Meinungsbildung leisten.

„Vielen Menschen fällt es beim Nachrichtenkonsum im Internet oft schwer, diese richtig einzuordnen. Ninoxity setzt genau dort an. Leonard Luca Bock und Lilli Maria Koniordos nutzen KI nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für mehr Transparenz und Medienkompetenz. Das finden wir großartig, denn es kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten unsere Demokratie zu stärken“, sagte Josephine Finck aus dem Bereich HR Innovation und Soziale Nachhaltigkeit bei der Volkswagen AG.

Der Sonderpreis „Social Start-up“ wird im Wettbewerb seit 2018 vergeben und beinhaltet für das Gewinnerteam eine Reise in die Volkswagen-Zentrale nach Wolfsburg mit exklusiven Einblicken hinter die Konzernkulissen und natürlich die Autostadt.