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Alumni gründen krisenchat.de

Bei JUGEND GRÜNDET gewannen Kai, Julius und Jan 2019 mit ihrer Anti-Mobbing App Exclamo die Reise ins Silicon Valley. Jetzt haben sie schnell auf die Corona-Pandemie reagiert und bieten eine Hilfe für Jugendliche in Not: krisenchat.de. Mit krisenchat.de ging am 2. Mai 2020 die erste Rund-um-die-Uhr Plattform für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen online. Die Plattform „krisenchat.de“ bietet 24/7 psychosoziale Beratung für Kinder und Jugendliche in persönlichen Krisen an. Krisenchat.de nutzt das Hauptkommunikationsmittel von Kindern und Jugendlichen -  das Chatten.  Der Chat ist darüber hinaus ein unauffälliger Weg, Kontakt aufzunehmen. Eventuelle Täter können somit den Hilferuf nur schwer mitbekommen. Kai Lanz, einer der Gründer: „Wir wollten in einer solchen Ausnahmesituation, wie sie die Pandemie verursacht, nicht einfach tatenlos zusehen, sondern unsere Expertise und Erfahrung einbringen, um Kindern und Jugendlichen zu helfen.“

Kinder und Jugendliche, die Hilfe in psycho-sozialen Krisen benötigen, werden über die Website krisenchat.de automatisch zu einem WhatsApp-Chat mit einem professionellen Krisenberater geführt. Ein Beratungsteam aus mehr als achtzig Psychotherapeuten, Psychologen sowie Diplom-Pädagogen und Sozialarbeitern kümmert sich um die Anfragen im Chat. Alle Krisenberater arbeiten - wie auch die Macher der Plattform -  ehrenamtlich. Die Gründer des neuartigen Krisenchats sind bisher mit dem Startup „exclamo“ aktiv. Die Anti-Mobbing App „exclamo“ (lateinisch für „ich rufe aus“) wird für Schulen angeboten, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, bei Mobbing oder anderen Formen der Belästigung anonym über Chats direkt mit Ansprechpartnern ihrer Schule in Kontakt zu treten. Mit dem  Hashtag #Lautloslaut“  wird das Projekt in sozialen Medien bekannt gemacht und der Zielgruppe Kinder und Jugendliche kommuniziert. Kontakt und Anfrage: presse@exclamo.org