Team 8 KomPot

Das sind wir

Wir sind Kilian Holle, Subonn Lee, Karl Weiss, Liv Jürgensen und Edgar Schmidt-Narischkin und bilden das Team KomPot. Im Rahmen eines anderen Wirtschaftswettbewerbes fanden wir uns in dieser Konstellation zusammen und analysierten verschiedene Unternehmen, bevor wir den KomPot entwickelten. Während wir unsere wirtschaftlichen Kompetenzen immer weiter vertieften, wuchsen wir als Team weiter zusammen und es kristallisierten sich unsere Stärken heraus. Darauf basiert unsere Rollenverteilung bei der Entwicklung des KomPots: Edgar ist für die technische Entwicklung verantwortlich, Karl für den Vertrieb und Kontakt zu Partnern, Liv für das Marketing, Subonn für die Finanzplanung und Kilian für das Management und die Koordination.

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Unsere Geschichte

So kamen wir auf die Idee:

Im Frühjahr 2019 bepflanzten wir fünf unsere Gärten und Balkone und stellten am Ende alle dasselbe Problem fest: ein schön bepflanztes Beet, aber einen riesigen Berg an Plastikmüll. Ist es nicht paradox, dass umweltfreundliche, grüne Pflanzen in umweltschädlichen, schwarzen Plastiktöpfen verpackt werden? Also machten wir uns daran, eine umweltfreundliche Alternative zu entwickeln. Wir legten zusammen mit Gärtnereien Anforderungen an Stabilität und Kompostierbarkeit für den Topf fest. Dann experimentierten wir mit verschiedensten Materialien wie Torf, Gips und Schafswolle - den Durchbruch erzielten wir aber, als wir eine Mischung aus Holzfasern, Lignin und Stärke, genannt „Fasal“, entdeckten. Wir nahmen Kontakt zu potentiellen Produzenten und Kunden auf und konkretisierten unser Konzept.

Das bieten wir

Unser Angebot/Produkt/Dienstleistung:

Der KomPot ist der erste Pflanzentopf, der als eine 100% kompostierbare Alternative den Plastiktopf vollständig ersetzen kann. Er wird zusammen mit der Pflanze in den Boden eingepflanzt, wo er verrottet, die Pflanze düngt und sie gleichzeitig beim Aussetzen schützt. Dadurch spart man sich nicht nur Plastikmüll, sondern auch das lästige Umtopfen und Düngen. Der KomPot hat dieselbe Form wie der Plastiktopf und ist nahezu genauso so stabil – eine Umstellung ist also nicht nötig. Außerdem beginnt erst zu verrotten, wenn er angebrochen wird und sich in einer feuchten Umgebung befindet - der KomPot kann also auch eine Zimmerpflanze beherbergen. Mit dem KomPot schaffen wir also sowohl eine umweltfreundliche, als auch eine effiziente Alternative zu einem Millionen Kilo schweren Plastikproblem.

So funktioniert es

Funktion und Nutzung im Detail:

Der KomPot hat die hat Form und Stabilität eines standardisierten Plastiktopfes - er besteht aber aus „Fasal“ einem Material aus Holzfasern, Lignin und Stärke - alles natürliche Rohstoffe und Abfälle der Holz- und Papierindustrie. Das Material wird wie Plastik im Spritzgussverfahren verarbeitet. Dann steht die durchschnittliche Topfpflanze acht bis zwölf Wochen im Topf und ist dabei viel Feuchtigkeit und Licht ausgesetzt. Der Verrottungsprozess beginnt also ab dem Moment, in dem die Pflanze eingetopft wird. Das Material bleibt dabei die erforderliche Zeit stabil, sodass der Kunde keinen halb zersetzten Topf kauft. Sobald der Topf angebrochen und eingepflanzt wurde, sorgen Mikroorganismen und Feuchtigkeit für ein schnelles Verrotten innerhalb von sechs Monaten im Boden.

Darum ist unser Angebot relevant

Die Vision und der Kundennutzen:

Der KomPot bietet viele Vorteile für den Nutzer, denn er ist nicht nur nachhaltig, sondern erleichtert auch das Gärtnern, da nicht umgetopft werden muss und die Pflanze beim Zerfall gedüngt wird. Auch für die Gärtnereien, ist der KomPot von Vorteil: Da er dieselben Parameter wie ein Plastiktopf besitzt, lässt er sich einwandfrei in bisherige maschinelle Prozesse eingliedern. Der Gärtner spart außerdem die durch das Verpackungsgesetz verursachten Kosten, verbessert sein Image und passt sich dem aktuellen Nachhaltigkeitstrend an. Darin liegt auch unsere Vision: Wir wollen mit dem KomPot unseren eigenen Beitrag dazu leisten, eine umweltfreundlichere Welt zu schaffen. Gleichzeitig reicht es uns nicht, “nur” nachhaltiger zu sein: Wir machen Gärtnern auch effizienter.

Unser aktueller Stand

Unser Prototyp: Das haben wir schon getan, das brauchen wir

Im letzten Jahr haben wir den KomPot und das dazugehörige Unternehmen entwickelt. Wir haben erste Kunden gefunden, Kaufverträge mit Material- und Maschinenherstellern ausgehandelt, sowie unser Marketing- und Finanzkonzept ausgearbeitet. Zudem haben wir unsere Idee durch einen Gebrauchsmusterschutz gesichert, und die Marke KomPot eingetragen. Wir haben schon Kontakt zu ersten möglichen Investoren hergestellt, und sind damit beschäftigt, die Potentiale unseres Materials weiter zu prüfen. Hierzu haben wir das erste Material bestellt und Prototypen im 3D-Drucker hergestellt. Nun wollen wir mit der BAM weitere Studien durchführen, um den Materialeinsatz zu optimieren. Zudem wollen wir weitere Kunden für uns gewinnen, um möglichst bald mit der Produktion zu starten.

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