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Siegerteam 2017 in den USA

Mit einer Geschäftsidee aus dem Bereich Smart Home, der Idee für einen individualisierbaren smarten Spiegel mit Sprach- und Gestenerkennung haben sich Julian Hermund, Isabella Gloede, Christoph Herbst und Luca Hilling vom Karl-Schiller Berufskolleg Dortmund beim Jugend gründet Bundesfinale am 21. Juni 2017 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart im Wettbewerbsjahr 2016/2017 an die Spitze gesetzt. Das Dortmunder Team war das einzige Team aus Nordrhein-Westfalen, das es zu einer Einladung für die Zukunftsgründermesse, das „Jugend gründet“ Finale, geschafft hat. Angetreten waren in diesem Wettbewerbsjahr 4.107 Teilnehmer. Ende Oktober trat Team Mira, begleitet von seiner Lehrerin Aksin Güvenc und geführt von Jugend gründet Juror Nils Högsdal ihre Siegerreise an. Uns lassen sie mit spannenden Bildern und Berichten an ihren Erlebnisse teilhaben.

When in California…

Team Mira ist am Donnerstagmorgen gemeinsam von Düsseldorf in Ihr amerikanisches Abenteuer aufgebrochen. Über Zürich ging es für uns mit Swiss Air nach San Francisco. Nach knapp 12 Stunden Vollverpflegung und umfangreicher Bordunterhaltung landeten wir erschöpft aber glücklich am San Francisco International Airport. Nach unserer Ankunft im Hotel waren wir überwältigt von den verschiedenen Eindrücken der Stadt – Armut und Reichtum wechseln hinter jeder Straßenkreuzung. Mit Jet Lag erkundeten wir zu Fuß die Umgebung und fielen später übermüdet in unsere Betten.

Freitag ging es dann weiter mit unserer Sightseeingtour, die uns zunächst in einen Breakfast-Laden namens Honey Honey führte und dann direkt weiter zum Pier 39, der uns von der Aufmachung her an Freizeitparks erinnerte und uns ein super amerikanisches Feeling vermittelte. Von hier ging es dann per Schiffsüberfahrt nach Alcatraz, wo wir eine sehr spannende und Interessante Audiotour gebucht hatten. Hier berichteten echte Insassen und ehemalige Wärter des Gefängnisses über Ihre Erlebnisse – wir waren total begeistert, auch vom Ausblick, den man von der Insel aus hatte. Die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco bei strahlendem Sonnenschein. Wieder auf dem Festland angekommen ging es sofort weiter zu Fuß bis zur Lombard Street, wo wir die Hanging Gardens vorfanden. Wunderschöne Blumenbeete die sich inmitten von edlen, bunten Häusern die typischen Hügelstraßen hinauf schlängelten. Ein echter Touristen Hot-Spot. Weiter ging es in der Nachmittagsdämmerung zum Union Square. Natürlich musste ein Stopp im Apple Store sein der, wie sollte es bei Apple anders sein, vom Baukonzept her komplett aus der Masse heraus sticht. Selbst unser Android und Samsung Unterstützer Luca konnte dort vom Applekonzept überzeugt werden. Ebenfalls am Union Square liegt ein Macy’s Einkaufszentrum mit Skylounge – tolle Fotos mit Blick über den gesamten Platz sind hier entstanden. Nach unserem Abendessen bei Chipotle ging es zurück ins Hotel und ab ins Bett, denn am Samstagmorgen sollte Nils uns abholen.

Die Ankunft von Nils überzeugte vor allem unsere männlichen Teammitglieder sofort, denn ein Ford Expedition sollte unser gemeinsames Reisefahrzeug für die nächsten Tage sein. Drei Sitzreihen, riesige Ledersitze und unzählige Extras begeisterten schließlich alle. Nils brachte uns dann zu einem offensichtlich sehr beliebten Lokal namens Pomelo, denn die Leute trugen sich draußen in Listen ein um einen der begehrten Sitzplätze zu bekommen. Hier trafen wir dann auf Björn Hermann – Jugend Gründet Gewinner 2005 und Gründer des Unternehmens Startup Compass. Nach der Vorstellung unserer Idee und einer gegenseitigen Kennenlernrunde konnten wir uns dann beim Essen wertvolle Tipps und Geschichten von Björn Hermann abholen, die einige zum Nachdenken oder sogar Überdenken Ihrer Zukunftsplanung brachten. Ein sehr wertvolles und spannendes Treffen für alle von uns. Nach einem Gruppenfoto ging es dann weiter Richtung Supermarkt, wo wir uns erst mal, ganz amerikanisch, mit typischen Snacks und Drinks für die Fahrt ausrüsteten. Hier gibt es Chips und Cola in riesen Packungen. Für alle von uns eine neue und lustige Erfahrung. Folgen sollte nun ein absolutes Highlight. Mit dem Auto fuhren wir Richtung Sightseeing-Point der Golden Gate Bridge und der Ausblick der sich uns dort bot, war atemberaubend. Eine im Wind gleitende Nebelwand zog sich vollständig über die Bridge, nur ab und zu konnte man die oberen Stahlträger der Brücke zwischen den Nebelwolken hindurch blitzen sehen. Doch es sollte noch besser werden. Für uns ging es mit dem Auto weiter nach oben in die Berge, von dort aus sollte man das Meer, die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco sehen. Wie gesagt, man sollte diese Dinge sehen. Doch der Nebel legte sich vollständig über das Meer und die Brücke. Das hört sich für viele jetzt eventuell nicht gerade toll an, doch dadurch sah man eine Skyline von San Francisco die augenscheinlich auf den Nebelwolken zu schweben schien! Es war für uns alle unglaublich und einmalig, keiner hatte so ein Naturschauspiel jemals zuvor gesehen. Nils überraschte uns dann mit einer kurzfristigen Planänderung. Unser Navi führte uns zum 1 Hackerway – dort liegt der Facebookcampus und das Glück lag auf unserer Seite, denn Facebook veranstaltete an diesem Tag eine Halloween-Fair, die für Besucher öffentlich war. Danach luden wir am Supermarkt unser Essen für den Abend ein. Auf direktem Weg fuhren wir nun zu unserer Unterkunft. Wobei Unterkunft ist hier das falsche Wort, unsere Villa, passt wohl besser. Ein riesiges Domizil mit Pool und ausladender Terrasse mit Blick auf das Silicon Valley! 5 Schlafzimmer, 4 Bäder, ein Wohn- und Essbereich mit Bodentiefen Fenstern und Kamin sowie eine amerikanische Küche – alles eingerichtet mit antiken, barockangehauchten Möbeln. Wir sagen nur eins: goldene Badezimmerarmaturen! Alle waren restlos begeistert. Nach dem Essen tranken wir gemeinsam ein paar Drinks auf der Terrasse und dann hieß es Schlafenszeit, da am Sonntag Shopping geplant war.

Nach dem Frühstück ging es direkt los und in Akkordzeit wurden die besten Deals im Outlet geschossen. Nächster Stopp war dann ein IN AND OUT Burger-Restaurant. Die Besten Burger überhaupt – Frisch und lecker. Von dort aus fuhren wir dann ins Computer History Museum, wo Nostalgie aufkam, da einige Ausstellungsstücke an unsere Kindheit erinnerten. Außerdem konnten wir hier kurzen Pitches á la Höhle der Löwen beiwohnen. Am Parkplatz des Museums bot sich uns dann noch eine Auffahrt an Teslamodellen. So viele auf einem Haufen hat man in Deutschland noch nie gesehen. Zu guter Letzt haben wir dann den Googlecampus besucht. Hier konnte man mit öffentlichen, Google-eigenen Fahrrädern das Gelände erkunden. Für den Abend besorgten wir uns noch ein paar Lebensmittel um dann den Tag gemeinsam beim Essen ausklingen zu lassen.

Zur Pressemitteilung zum Jugend gründet Finale 2017

Inside Intel, Huami, San Jose State University and many more…

Tag 5 des Abenteuers Silicon Valley startete mit einem ausgewogenen Frühstück. Nach der obligatorischen Stärkung machten wir uns verhältnismäßig früh auf den Weg zu einem Treffen mit Prof. Dr. Danielle Guerazzi, welche an der San Jose State University Journalismus und PR lehrt. Sie hatte uns zu einer Tour rund um den riesigen (und das auch für amerikanische Verhältnisse) Campus ein und ließ uns an zwei ihrer Vorlesungen teilhaben. Was wir bis gestern Abend noch nicht ahnten: Neben einer fixen Vorstellungsrunde unsererseits sollte eine 5-10 minütige Präsentation von MIRA folgen. Auf Englisch. Vor einer versammelten Mannschaft von Journalismus-Studenten. Dies erlebt man zwar auch nicht alle Tage, aber in so einem Ort wie Silicon Valley ist so etwas nun mal an der Tagesordnung und wie heißt es doch so schön: Kalte Gewässer sind gute Gewässer. Mit unseren Laptops und einer englischsprachigen Power-Point im Gepäck gelang auch diese Herausforderung und wir erhielten erneut wertvolles Feedback von einer sehr aufgeschlossenen, jungen Runde. Da die Campus-Tour für den späten Nachmittag angepeilt war nutzen wir die Zeit, um der Firma Huami einen Besuch abzustatten, welcher unter anderem unter der Schirmherrschaft von  Frederick Hermann(Head of Marketing and Sales) steht.

Nach kurzer Orientierungslosigkeit (so viel Start-Ups versammelt an einem Ort, man möge es uns verzeihen) fanden wir uns kurze Zeit später in einem Meeting-Raum wieder, dekoriert mit Postern der alten Star Wars-Triologie. Diese sahen nicht nur schnieke aus, sie ließen auch den Hintergrund von Frederick Hermann erahnen: Bereits in jungen Jahren wurde er mit der Firma Jar-Jar bekannt, die internetgestütztes Telefonieren ermöglichte und von Firmen wie Microsoft benutzt wurde. In gut 1 ½ Stunden berichtete er  viel über die Entstehung seiner verschiedenen Start-Ups und gab hervorragende Einblicke in die Struktur des Silicon Valley, insbesondere der Beziehung zwischen Investoren und jungen Gründern. Natürlich kamen auch die neuen Produkte nicht zu kurz: Wir durften die neuen Schmuckstücke von Huami begutachten, die teilweise erst in ein paar Wochen erscheinen werden. Zum Abschied durften sich Isabella und unsere Lehrerin Frau Aksin Güvenc besonders freuen: Für sie sprang noch ein Fitness-Tracker in Form eines Keramik-Anhängers heraus.

Nächster Programmpunkt war das Intel-Museum, welches frei zugänglich nur ein paar Minuten mit dem Auto von Huami entfernt war. Besonders spannend hier: Die Fertigungsweisen moderner Chips, die mit diversen Mini-Games und riesigen Touchscreens etappenweise vermittelt wurde. Der Höhepunkt: In einem Schrank entdeckten wir ein komplettes Outfit in Form eines weißen Overalls, den Produktionsmitarbeiter bei Intel bis heute tragen. Die logische Konsequenz: Fotos! Vor dem Intel-Logo, drinnen und draußen. Die Campus-Tour rückte immer näher, es blieb jedoch noch genug Zeit, um sich in einem der Uni-Cafeten zu stärken. (Nachricht an die nächsten Gewinner: Das Crime and Punishment Sandwich ist neben einer Bestrafung der Cholesterin-Werte ein purer Genuss!) Frau Guerazzi führte uns durch die Bibliothek, in welcher wir uns von einer waschechten Berlinerin die größte Sammlung von Beethovens werken (innerhalb der USA) zeigen ließen, weiter zu dem Student Union Center samt riesigen Merchandising Shop und letztendlich zum Student Village. Der Begriff Village passte hier die Faust aufs Auge, denn: Neben ausreichend Wohnmöglichkeiten hatte das „Dorf“ einen eigenen Supermarkt und vieles mehr zu bieten. Nach so viel Laufarbeit hatten wir das Essen im Buck’s Woodsite mehr als verdient: Auf dem Tisch fand sich eine bunte Mischung aus Meeresfrüchten, Zwiebelringen, Kartoffeln sowie Hähnchen- und Beef-Burgern wieder. Gleichermaßen gestärkt und erschöpft begaben wir uns zurück zu unserer Unterkunft, wo wir den Tag mit Arbeiten zum heutigen Blog-Eintrag und einem kühlen Bier beendeten.

Direction? South!

Es war so weit, an unserem siebten Tag in Kalifornien verließen wie das Silicon Valley nach unglaublich vielen spannenden Menschen und deren Geschichten Richtung Süden.  Aber vorher sollte es für uns noch einen kurzen Halt im nicht weit entfernten Plug and Play Center geben.

Das im Silicon Valley all bekannte Startup-Center gibt jungen Startups viele Chancen und Optionen ihr Business voran zu treiben. Hiervon profitierten schon weltweit bekannte Tech-Unternehmen, die ihre Geschäftsidee in jungen Jahren aufbauen konnten. Unter anderem PayPal, Dropbox und Soundhound verzieren die Wände der Eingangshalle. Die wohl bekannteste Erfolgsstory des Plug and Play Centers war jedoch ein einst kleines Unternehmen, welches sich in den Office-Spaces untermietete und schnell expandierte. Dieser jemand war niemand geringeres als Google. Als wir dann noch den Gründer und CEO Saeed Amidi trafen, war der Besuch perfekt.

Dann ging es aber wirklich Richtung Süden. Der Highway 101 führte uns zu unserem ersten Stopp – die wunderschöne Küstenstadt Monterey. Die Stadt mit dem tollen Yachthafen lud zum Verweilen ein. Nicht nur wegen des schönen Wetters, mit angenehmen 22 Grad, sondern auch die Seehundbänke und die Fischrestaurants bescherten uns eine wundervolle Pause auf halben Weg zu San Luis, wo sich unser Hotel befand.

Während unserer Fahrt Richtung San Luis hatten wir immer wieder die Gelegenheit die wunderschöne Landschaft von Kalifornien zu bewundern. Von der berühmten Route 1 aus konnten wir auf der einen Seite Berglandschaften und auf der anderen Seite die Küste und das Meer bewundern. Natürlich machten wir auch hier noch eine Pause um die Aussicht zu genießen und um -das ein oder andere Foto als Erinnerung einzufangen.

Kurz vor San Luis waren die großen Wein-Anbaugebiete nicht mehr zu übersehen. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir schließlich die Stadt und bei einem kleinen Spaziergang durch die Ladengassen konnten wir uns einen guten Eindruck von San Luis verschaffen. Viele sehr hochwertige Geschäfte und besonders ein bunter Candy-Shop begeisterten uns dabei besonders. Der Laden hatte tatsächlich Candys und Sweets aus nahezu aller Welt und war total verrückt und aufwendig gestaltet. Bunte Fotos und Comics schmückten die Wände und der ein oder andere Videospielheld hatte es als Lebensgroße Figur in den Store geschafft. Sogar ein echter alter VW-Beatle stand mitten im Laden und diente als Süßwarenregal.

Aber an diesem Abend hatten wir noch ein Meeting mit einem Professor der Cal Poly University in San Luis. Ein Treffen, welches ganz anders werden sollte als alle anderen Treffen zuvor. Wir machten uns auf den Weg ins „Slow Brew“. Schon am Eingang fielen uns die großen Brautanks der Hauseigenen Brauerei auf. Es lief das Baseballfinale auf Großleinwänden und bei lauter aber sehr offener und ausgelassener Atmosphäre trafen wir auf  den angekündigten Professor Malcom Keif, welcher als riesen Baseballfan natürlich mit seinem Team mitfieberte. Malcom hatte auch einen seiner Studenten mitgebracht, welcher als Austauschstudent von der Hochschule der Medien Stuttgart nun an der Cal Poly Univerity studiert und derzeit seinen Master im Bereich Produktdesign macht.

Bei ausgelassener Stimmung, Pizza und Bier konnten wir tolle, offene und lockere Gespräche mit den beiden führen. So erhielten wir zum Beispiel einen Eindruck wie groß die Leidenschaft der Amerikaner für Baseball ist, absolut vergleichbar mit Bundesligaspielen, aber natürlich auch viel über die Stadt und das Leben in San Luis Obispo und an der Universität. Generell sind Wohneinheiten sowie Lebensmittel in den USA deutlich teurer. Dafür wird einem aber viel geboten und wir merkten sofort, dass Serviceorientiertheit und Qualität hier eine ganz andere Bedeutung haben. Dieser Abend gefiel uns allen wirklich sehr und ermöglichte uns wieder ganz neue Einblicke. Erschöpft aber unheimlich beindruckt von diesen vielen Erlebnissen ging es dann zurück ins Hotel.

Wir sind doch hier nit in Malibu – oder vielleicht doch?

Tag acht stand in den Startlöchern und begrüßte uns mit einer gehörigen Portion Sonnenschein. Nachdem wir am vergangenen Abend bereits einen Blick in die liebevoll gestaltete Innenstadt von San Luis werfen konnten, fehlte natürlich noch ein wichtiges Element: Die Universität.

Unser Tourguide dieses Mal: Eine Studentin namens Rachel, die im 4ten Semester „Animal Science“ studierte und (wie es für Studierende durchaus üblich ist) auch ehrenamtlich einiges auf dem Kasten hatte. Durch Ihre Rolle als Betreuerin des Student Exchange Programs war sie prädestiniert dazu, uns das weitreichende Gelände der San Luis Obisbo Universität näher zu bringen, welches in seiner Art und Weise einer kleinen Stadt glich. Neben einem Starbucks und eigenem Shopping-Center stach uns vor allem eines ins Auge: Das Fitnessstudio. Wobei Fitness-Tempel hier der bessere Ausdruck wäre, denn dieses Exemplar war enorm groß. Rachel versicherte uns, dass westlich vom Mississippi kein größeres zu finden wäre.

Generell verfügt die Universität über enorm viel Land, welches teilweise gespendet worden ist und unter anderem zur Agrarwirtschaft benutzt wird. Eine Besonderheit hier: Im Zuge ihres Studiums fertigt Rachel eigene Produkte, wie Bacon, Käse oder Brot an und vertreibt diese auf dem wöchentlichen, regionalen Markt. Da unsere Interessensgebiete eindeutig im Bereich Marketing liegen, richtete Rachel auch dementsprechend die Tour aus – sie zeigte uns die mit iMacs bestückten Graphic Departments, die hauseigene Druckerei und vieles mehr. Nach gut einer Stunde endete die Tour im Bookstore, wo wir uns alle mit ein wenig Merchandising eindeckten, besonders die Pullover wurden von Nils empfohlen und als wintertauglich diagnostiziert.

Zurück in unseren Ford  machten wir uns auf den Weg zur so genannten Hothouse – einem Co-Working Place ähnlich wie Plug and Play. Dort wurden wir aufs herzlichste empfangen und durch die  modern gestalteten Räumlichkeiten geführt. Absolutes Highlight hier: Wir durften einen Rucksack ausprobieren, welcher mit einer Art Boombox bestückt war, die eine neue Technik beinhaltete, um einen den Bass eines Lieds im ganzen Körper spüren zu lassen. Quasi als würde man bei Rock am Ring und Co. direkt neben der Basssäule stehen. Nach einer kleinen Stärkung in Form eines Kaffees endete somit auch unser Besuch von San Luis und das nächste Kapitel sollte beginnen: Los Angeles.

Wir fuhren die Küste entlang Richtung Los Angeles und bestaunten dabei gleichermaßen Natur und Häuser, denn: Der schöne Strand entpuppte sich als niemand geringeres als Malibu Beach, welcher quasi nur darauf wartete in unseren Selfies und Bildern festgehalten zu werden. Dem zähen Verkehr zum Trotz kamen wir im Best Western Hotel an und aßen zum Abschluss in einem thailändischen Restaurant.

Am letzten Tag wartete noch einmal ein voller Programmplan auf uns. Diesmal statt Unternehmensbesuchen jedoch reine Sightseeing-Termine in Los-Angeles. Station Nummer 1 war das Observatorium in den Hollywoodhills. Zuletzt auch ein bekannter Schauplatz in dem Film LA LA LAND. Hier erwartete uns ein unfassbarer Ausblick auf das weltberühmte Hollywood-Sign und ganz Los Angeles. Im Inneren des Observatoriums fanden wir eine kosmische Ausstellung über unser Sonnensystem vor. 

Von dort aus ging es über einige weitere Aussichtspunkte direkt zum Walk-Of–Fame, wo wir unter anderem das bunte Treiben und die unzähligen Sterne von z.B. Britney, Michael, Marylin und Co. bewunderten. Man muss allerdings sagen, dass der Walk-Of-Fame ein echter Touri-Hotspot ist und eine Stunde „bummeln“ in der Masse anstrengender ist als so manche Wanderung. Dennoch hatten wir in den unzähligen Souvenirshops und beim Begutachten der verrückten Straßenkünstler sehr viel Spaß.  Unsere letzte Station sollte dann der wunderschöne Santa Monica Pier sein. Hier hatten wir noch einmal die Möglichkeit ein paar Einkäufe für Freunde und Verwandte zu tätigen und Luca fuhr gemeinsam mit Christoph noch auf der zitronengelben Achterbahn direkt auf dem Pier. Auf dem Weg zurück ins Hotel hielten wir dann noch beim Islands Restaurant um unser letztes gemeinsames Abendessen zu genießen. Eine unvergessliche Zeit liegt hinter uns und mit diesem beeindruckendem Tag in der City of Angels steuert unsere Reise allmählich auf ihr Ende zu. Wir sind dankbar für alles was wir erleben durften und hoffen, bald wiederkehren zu können!