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Wir haben gefragt und Besucher beim Sommerfest des Bundespräsidenten haben geantwortet.

Im Alltag kommt man immer wieder in Situationen, in denen man denkt, „Das könnte man doch besser lösen“ oder „Warum hat sich eigentlich noch nie jemand Gedanken über eine Lösung dafür gemacht?“. Hier ist eine Liste von Herausforderungen, die die Besucher des Sommerfests des Bundespräsidenten 2016 in unser Gewächshaus geworfen haben.

Wenn Du Teilnehmer von Jugend gründet bist und aus einer dieser Fragestellungen eine Geschäftsidee entwickeln möchtest, dann nutze diese als Ausgangspunkt, als Inspiration, und entwickele Deine eigene Idee. Die Fragestellung kann bereits sehr speziell sein, vielleicht findest Du aber noch Eigenschaften und Eckpunkte, die von den Besuchern im ersten Moment gar nicht bedacht wurden. Halte Dich also nicht zu sehr an der Fragestellung fest, sondern nutze sie als Ausgangspunkt.Und ACHTUNG: Für die eine oder andere unten stehende Frage gibt es bereits Lösungen auf dem Markt. Daher bitte bei jeder Geschäftsidee zuerst prüfen, was es heute schon gibt.

Dafür müsste mal einer etwas entwickeln:

Alltagshilfen:

  • Ein Fahrradschloss, das sich per Fingerabdruck öffnen lässt.
  • Ein selbstreinigendes Badezimmer.
  • Geruchsdichte Mülleimer.
  • Eine Roboterhaushaltshilfe, die zum Beispiel das Geschirr in die Spülmaschine einräumen kann, damit die Eltern mehr Zeit haben sich um ihre Kinder zu kümmern.
  • Ein Apple- und Windowsfähiger Adapter, der ein Hin und Her bei Dateien/Präsentationen aus unterschiedlichen Quellen unnötig macht.
  • Schuhe, mit denen man sein Handy laden kann.
  • Schuhe, die einen schneller machen, sozusagen Sieben-Meilen-Stiefel.
  • Eine Maschine, die das Badewasser zu Hause und im Schwimmbad schnell auf die gewünschte Temperatur bringt.
  • Eine Guten-Morgen-Maschine. Eine Maschine, die einen morgens auf den Tag vorbereitet, was auch immer persönlich dazu gehört: Kaffee, Nachrichten, Kleiderauswahl, etc.
  • Eine Sockensortiermaschine.
  • Etwas um kabellose Kopfhörer im Verlustfall wiederzufinden.
  • Ein Zimmeraufräumroboter.
  • Eine Maschine, die Wäsche bügelt und faltet.
  • Eine Simultanübersetzer-App.
  • Etwas, dass verhindert, dass man ständig Haargummis und Haarklammern verliert.
  • Eine mit Solarzellen bestückte Handyhülle, die dazu benutzt werden kann, das Handy zu laden.

Verkehr

  • Eine Lösung um die Speditionswaren von der Straße wegzubekommen. Auf den Autobahnen reihen sich dicht an dicht die LKWs. Gäbe es dafür nicht eine bessere Lösung? Siehe auch Frankreich und Italien.
  • Die Autobahnen müssen regelmäßig saniert werden. Dazu werden Streckenabschnitte monatelang gesperrt. Währenddessen läuft der Verkehr auf den Parallelbahnen und strapaziert diese übermäßig, sodass diese im Anschluss auch reparaturbedürftig sind. Gäbe es hier keine Lösung die Ausbesserungen schneller über die Bühne zu bringen?
  • VIP-Straßen für Autobahnen. Gegen eine Gebühr darf man eine Fahrbahn nutzen, die am Stau vorbei führt.
  • Schulwege sicherer gestalten.

Gesundheit und Umwelt:

  • Etwas für die Erleichterung der Pflege von Senioren.
  • Ein Mittel, dass die Umlagerung von bettlägerigen, immobilen Patienten im Bett automatisiert oder erleichtert, um Pflegekräfte und deren Rücken zu entlasten.
  • Etwas, das die Medikamentenrückstände aus dem Abwasser filtert, z.B. Mikroorganismen, die diese abbauen können.
  • Eine unsichtbare Seifenblase, die Geräusche  dämpft und ausblendet.
  • Sonnenschirme aus natürlichen Materialien, z.B. Blättern.
  • Einen Rollator mit großen Rädern, sodass man ihn auch auf unebenem Gelände, wie Kopfsteinpflaster nutzen kann und mit Bremsen, bei denen man sich nicht einklemmen kann.
  • Ein Sonnenschutzmittel, das nicht die Bildung von Vitamin D verhindert.
  • Ein solarbetriebener Rollstuhl
  • Ein Müllsammelschiff/-netz, dass den Müll aus den Weltmeeren filtert.
  • Ein Heftpflaster-Automat

Lernen und Spielen:

  • Eine Maschine, die einen bei den Hausaufgaben und im Unterricht unterstützt.
  • Etwas damit die Schule später anfangen kann.
  • Ein Konzept für nachhaltige Umweltarbeit an Schulen
  • Apps, die Kindern Wissen vermitteln.
  • Spannendere Spielzeuge
  • Spannenderen Matheunterricht

Öffentlicher Raum:

  • Etwas damit man den Türgriff an öffentlichen Toiletten nicht mehr berühren muss.
  • Straßen die bunter sind. Kreativ gestaltete Hauswände statt Graffiti und Grünbewuchs statt Betonwänden.
  • Trinkwasserspender an öffentlichen Plätzen
  • Reinigung/Sauberhalten von öffentlichen Straßen und Plätzen.
  • Toiletten, die sich selbst reinigen oder gar nicht erst dreckig werden für die Anwendung an öffentlichen Orten: Schulen, Züge, Flughäfen.
  • Etwas, was Graffiti an Wohnhäusern verhindert.
  • Eine Lösung für das Händetrocknen in öffentlichen Toiletten, Papierhandtücher sind immer entweder alle bzw. zu viel Müll und die Gebläse funktionieren nicht richtig bzw. verteilen überall Bakterien

Soziales:

  • Ein Angebot um Senioren im Alter nicht vereinsamen zu lassen.
  • Etwas um das Ehrenamt attraktiver zu machen.
  • Etwas um mehr Jugendliche in Vereine zu ziehen.
  • Einen Roboter, der ein Freund sein kann.

Sonstiges

  • Bargeldloses Zahlungssystem für die Organisation von Klassenfahrten und die Klassenkasse.
  • Ein Objektivschutz für die Kamera, der sich automatisch öffnet und schließt, ohne ihn abnehmen zu müssen.
  • Eine „Notfallausrüstung“ in Automaten in der Nähe von Spielplätzen mit Dingen, die Eltern typischerweise immer vergessen: Windeln, Wasser, Pflaster, gesunde Snacks, … .
  • Eine günstige Selfiedrohne, für Selfies an Abgründen und mit Prominenten.
  • Ein Schuhabsatz, der nicht beim Hängenbleiben in Fugen und Kopfsteinpflastern zerstört wird.
  • Schuhe, die sich an die Füße automatisch anpassen, à la Memoryschaum bei Matratzen.
  • Ein Mittel, dass es einem ermöglicht Stauden, die nicht winterfest sind, im „Warmen“ zu überwintern, ohne dass man sie dazu rein schleppen muss.
  • Portable Mostpresse
  • Individuelle Schreibtische

Jugend gründet Gewächshaus beim Sommerfest des Bundespräsidenten 2016

Jugend gründet Team beim Bürgerfest des Bundespräsidenen in Berlin.  Foto: Dr. Heide Peters
Jugend gründet Team beim Bürgerfest des Bundespräsidenen in Berlin.  Foto: Dr. Heide Peters
Jugend gründet Team beim Bürgerfest des Bundespräsidenen in Berlin. Sven Lorig,  ARD Morgenmagazin Moderator, mit Franziska Metzbaur (Jugend gründet) Foto: Dr. Heide Peters
Jugend gründet Team beim Bürgerfest des Bundespräsidenen in Berlin.  Foto: Dr. Heide Peters