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Es gibt ein Leben nach der Schule

Die Studien- und Berufswahl ist keine einfache Sache. Am Anfang stehen die Fragen „Was will ich?“ und „Wo sind meine Stärken?“ Die Beschäftigung mit den eigenen Fähigkeiten, Interessen, Zielen und Wünschen geben erste Hinweise, wohin der Weg in den Beruf gehen könnte.
Dazu können Sie die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend gründet“ nutzen. Beobachten Sie, welche Aufgaben Sie in Ihrem Team wahrgenommen haben. Welche Rolle haben Sie gespielt. Haben Sie sich in dieser Rolle wohlgefühlt? Wie wurden Sie von anderen wahrgenommen?
Hier finden Sie einige Anregungen, um Ihre Erfahrungen bei der Teilnahme an „Jugend gründet“ für Ihre berufliche Orientierung zu nutzen.
Eine kommentierte Linkleiste zur Berufs- und Studienwahl ergänzen unser Angebot.

Fragebogen Selbst- und Fremdeinschätzung

Füllen Sie den Fragebogen  „Selbsteinschätzung“ aus. Bitten Sie Ihre Teammitglieder den Fragebogen „Fremdeinschätzung“ für Sie auszufüllen. Spannend kann es auch sein, wenn Sie den Fragebogen zu Beginn des Wettbewerbs und am Ende des Wettbewerbs ausfüllen (lassen). Dann sehen Sie, ob sich Ihre Einschätzungen und die Einschätzungen über Sie geändert haben.
Bedenken Sie dabei, bei der Selbst- und Fremdeinschätzung gibt es kein "richtig“ oder „falsch“, kein „gut“ oder „schlecht“. Die Selbst- und Fremdeinschätzungen sind keine Beurteilungen. Sie dienen dazu, Ihre Schlüsselkompetenzen und Stärken zu erkennen.
Fragebogen Selbsteinschätzung; Fragebogen Fremdeinschätzung

Auswertung der Fragebogen

Wer im Leben erfolgreich sein will, muss kein Universalgenie sein. Häufig kommt es viel mehr darauf an, dass man fähig ist, in einem Team zu arbeiten , in dem sich viele verschiedene Stärken ergänzen. "Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen,“ hat bereits Lee Iacocca, ein amerikanischer Topmanager, erkannt: Erfolgreiche Zusammenarbeit in einem guten Team setzt voraus, dass möglichst viele Rollen gut besetzt sind.

Wie hat Ihr Team zusammengearbeitet? Wie konnten Sie sich in die Arbeit einbringen? Welches sind Ihre Stärken? Suchen Sie sich mit Hilfe der Antworten auf Ihren Fragebogen (Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung) aus, welche Rolle am besten zu Ihnen passt. Anhaltspunkte dafür, welche Rollen es in einem Team gibt und welche Stärken die verschiedenen Rollen prägen, gibt Ihnen die Auswertung „Was zeigen mir Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung“. Außerdem stellen wir Ihnen einige dieser Erfolgskriterien und Rollen als Postkartenmotive vor. Suchen Sie eine Rolle für sich selbst aus (weiblich) (männlich) und suchen Sie eine Rolle für jeden Ihrer Mitspieler aus. Anhand der Kartenauswahl können Sie sehen, wo Ihre persönlichen Stärken und wo die Stärken Ihres Teams sind. Die Motive haben wir so gestaltet, dass sie auf dickem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten werden können. So haben Sie am Ende eine, zwei, drei oder vielleicht sogar fünf Postkarten mit den Stärken, die Sie auszeichnen.

Linkliste

Hier geht es zu einer kommentierten Linkliste zur Berufsorientierung.

Stipendienlotse

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ein Stipendium zu erhalten. Allerdings ist der Stipendienmarkt ziemlich undurchsichtig. Folgende Seite versucht Licht in das Dickicht zu bringen: www.stipendienlotse.de.

TECHNIKUM- Berufsorientierungspraktikum für Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Hochschulreife

Logo Technikum

Voller Tatendrang, aber nicht wissen, in welche Richtung man will? Das Interesse für Technik und Naturwissenschaften besteht, doch es fehlt die zündende Idee, welcher Beruf es werden soll?

Die Weichen richtig stellen – erfolgreich sein

Das Technikum ist ein Praktikum zur Studien- und Berufsorientierung im MINT-Bereich. Für ein paar Monate kannst Du in den Berufsalltag von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern oder Ingenieurinnen und Ingenieuren hineinschnuppern. Und hast die Chance Berufe kennenzulernen, die ein technisch-naturwissenschaftliches Studium voraussetzen. Der realitätsnahe Eindruck technischer Berufe macht das Technikum zur idealen Vorbereitung auf ein Studium mit technischer oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Wer erst einmal begeistert ist, wird sein Studium nicht so leicht abbrechen, sondern rasch und zielgerichtet zum Erfolg führen.

Das Technikum auf einen Blick

  • Ein Technikum kann nach Erlangen der allgemeinen Hochschulreife oder Fachhochschulreife und vor Beginn eines Studiums absolviert werden und findet in Betrieben bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtungen statt.
  • Das Technikum hat eine flexible Dauer von fünf bis acht Monaten und gliedert sich in eine Einführungsphase (zwei Monate) und in eine projektbezogene Phase mit Praktikumsarbeit (drei bis sechs Monate). Die Laufzeit und den Beginn kannst Du individuell vereinbaren - ein vorzeitiges Ende bei Immatrikulation ist möglich.
  • Die Vergütung und den Versicherungsschutz übernimmt der Technikum-Betrieb. Grundlage hierfür ist ein Praktikumsvertrag auf Basis des BBiG.
  • Während Deines Praktikums wirst Du durch Mentorinnen und Mentoren im Technikum-Betrieb begleitet und nimmst im Rahmen des pädagogischen Begleitprogramms an Kompetenzchecks und Veranstaltungen außerhalb des Betriebs teil.
  • Am Ende Deines Technikums erhältst Du ein qualifiziertes Abschlusszeugnis

Wie verläuft ein Technikum?

Während der Einführungsphase lernst Du die verschiedenen Abteilungen und Arbeitsbereiche Deines Technikum-Betriebs kennen. Du erarbeitest gemeinsam mit Deiner Mentorin bzw. Deinem Mentor - aufbauend auf Deinen Interessen und Kompetenzen - eine spannende Fragestellung für Deine Praktikumsarbeit. In der projektbezogenen Phase stehen für Dich die Anfertigung Deiner Praktikumsarbeit sowie die intensive Beschäftigung mit MINT-Themen und die eigene Studienwahlorientierung im Mittelpunkt. Du wirst entdecken, wo überall MINT dahintersteckt und zwar auch dort, wo Du es am wenigsten vermutest. Du wirst die Faszination der Spitzenforschung kennenlernen und erfahren, dass die Arbeit im MINT-Bereich auch heißt, gesellschaftliche Fragestellungen vorzudenken und Lösungswege zu entwickeln. Zudem bereitet Dich das pädagogische Begleitprogramm mittels Fachveranstaltungen, Exkursionen und Workshops zu technisch-naturwissenschaftlichen Themen systematisch auf Dein Praktikum im Technikum-Betrieb und ein späteres Studium vor.

Direkt bewerben!

Du kannst Dich unverbindlich anmelden, ein Profil unter www.technikum.de anlegen und selbst nach passenden Technikum-Betrieben recherchieren. Registrierte Betriebe haben die Möglichkeit, die Profile der Technikum-Bewerberinnen und -Bewerber zu sehen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen.